Energiearbeit – Übungen in der Fuge zwischen Geist und Körper

In unserer modernen Welt scheint es eine sehr scharfe Trennung zwischen Körper und Geist zu geben. Ich beobachte oft, das diese scharfe Trennung nicht nur einen philosophischen Charakter hat, sondern tatsächlich so „gelebt“ wird. Viele bleiben mit ihrer geistigen Philosophie eben nur im Geist, sie spüren es nicht mehr. Dabei ist auch zum Beispiel ein Gedicht dazu geschrieben, es zu fühlen, die Wörter in körperliche Empfindungen zu übersetzen. Wir verlernten das bewusste übersetzen des Geistes in etwas Körperliches. Es geschieht meist nur noch unwillkürlich zum Beispiel wenn uns jemand erzählt wie es zugegangen ist, das er sich verletzt hat, zucken wir vielleicht zusammen, weil die geistige Information in eine körperliche Empfindung übersetzt wurde. Das heilsame und sogar mit tiefer Weisheit erfüllte Geistige, wird selten in körperliche Empfindung übersetzt, es ist aber genauso möglich. Eine alte Tradition in genau jener „Kunst der Übersetzung“ ist die Energiearbeit der asiatischen Weisheitslehren. Ganz besonders des Taoismus.

Genau jene Weisheiten waren die ersten welche mich in meinem jungen Jahren begleiteten. Und die zweite spirituelle Praxis, gleich nach der Meditation, war das Sammeln in der Mitte, das Sammeln im unteren Dantian. Diese Übung mag einfach, ja banal erscheinen. Deshalb hab ich vor einige Blog-Artikel zu diesem wichtigen Thema der Energiearbeit zu schreiben. Meine Artikel schöpfen sowohl aus vielen Informationsquellen durch die KI (immer gekennzeichnet) , aber auch, und das ist wohl wichtiger aus meiner eigenen über 20 jährigen Erfahrung mit Energiearbeit. Ich möchte Dich einladen das Geistige übersetzen zu lernen. Es zu spüren und seine Wirkungen bewusst in Deinem Körper wahrzunehmen, ja überprüfen und auch lenken zu lernen. Dies ist eine Praxis, welche Dich in die Fuge zwischen Geist und Materie tatsächlich eintauchen lässt. Ich finde es spannender als jedes spirituelle Buch, jedes noch so tolle Alltagspraxis welche entweder rein geistig bleibt oder rein körperlich. Das meine spirituelle Erfahrung genau mit jener Praxis startete, hatte einen grandiosen Effekt, welchen ich erst in der Rückschau begreife. Ich übersetze immer, es reicht mir nicht etwas geistig zu verfolgen, ich möchte in diese Fuge zwischen Geist und Materie, in den Spalt zwischen Konzept und der realen Auswirkung. Energiearbeit lässt Dich tatsächlich Deine Selbstwirksamkeit begreifen. Das Geist unsere Materie durchwebt, bedingt, gestaltet, mag für die meisten ein schönes geistiges Konzept sein. Aber hast Du es tatsächlich erlebt? Immer wieder? Bewusst? Und gezielt verfolgt? Ich lade Dich ein, mit Energiearbeit immer mehr Deine Wirksamkeit zu erleben, Deinen Geist zu beruhigen und Deinen Körper in Harmonie zu bringen.

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* Ein paar Infos, mit KI Claude gesammelt:

Die drei Dantian im Überblick

Der Begriff Dantian (丹田) setzt sich aus zwei Zeichen zusammen: Dan (丹), "Zinnober", und Tian (田), "Feld". Im wörtlichen Sinn also ein "Zinnoberfeld". Traditionell unterscheidet man drei Dantian im Körper, die jeweils mit den "Drei Schätzen" (San Bao) des Menschen verbunden sind: Jing (Essenz/Vitalität), Qi (Lebensenergie) und Shen (Geist):

  • Unteres Dantian (下丹田) – im Unterbauch, etwa eine Handbreit unter dem Nabel, entsprechend dem Akupunkturpunkt Ren 6 (Qihai, "Meer des Qi") oder Ren 4 (Guanyuan). Es gilt als wichtigstes Energiezentrum, Sitz der Vitalität und energetischer Schwerpunkt des Körpers.
  • Mittleres Dantian (中丹田) – auf Höhe des Brustkorbs, etwa Brustwarzenhöhe, entsprechend Ren 17. Zuständig für Qi und die emotionale, verbindende Ebene.
  • Oberes Dantian (上丹田) – zwischen den Augenbrauen, im Bereich des "Dritten Auges". Zuständig für Shen, Bewusstsein und geistige Klarheit.

Wichtig zu verstehen: Die Dantian sind nach den meisten Quellen keine anatomisch fixierten Punkte, sondern Regionen – Energiefelder, deren genaue Lage je nach Tradition, Lehrer und sogar je nach individuellem Körper leicht variiert.

* Ende KI Claude Infos

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Dies ist der Chakrenlehre aus Indien gar nicht so unähnlich, hier wird sich allerdings auf die Drei wichtigsten Felder fokkusiert. Dies wiederum deckt sich auch mit dem Konzept von Geist, Seele (Herz), Körper, welches in der westlichen Kultur von grundlegender Bedeutung ist. Ich lade Dich zuerst zur Beschäftigung mit dem unteren Dantian, der eigenen Mitte, ein. Denn nur hier kann Energie für den Körper gefahrlos gesammelt werden. Diese leere Schale kann gefüllt werden mit purer Energie. Welche dort, ähnlich eines Akkus, bei Bedarf wieder zur Verfügung steht. Aus der Mitte heraus werden QiGong, ThaiChi und alle Kampfkünste praktiziert. Das praktizieren mit der Mitte (Hara, unteres Dantian) ist tatsächlich Grundübung jeder Kampfkunst, dies unterstreicht nochmal den Effekt der Kraftsammlung, der Energiesammlung, welche dann ganz gezielt genutzt werden kann. Unsere Energie ist kostbar und diese Praktik führt zu mehr Vitalität und dies wiederum bietet Kapazität zur Selbstheilung. In weiteren Praktiken der Energiearbeit werden noch Möglichkeiten offenbar, welche Energie im Körper kreisen lassen und damit überall dort anbieten, wo es gerade gebraucht wird.

Übung: Energie aktivieren und im unteren Dantian (下丹田) sammeln

Aber probiere es doch gleich mal aus. Ein einfacher Einstieg ist es mit dem Atem zu beginnen. Dem Atem können wir relativ leicht mit unserem Bewusstsein folgen. Darin sind die meisten Menschen noch geübt. Das Bewusstsein folgt dem Atem, und die Energie folgt dem Bewusstsein. Das ist die Leitplanke für unseren Verstand. Stell Dir vor unter Deinem Bauchnabel befindet sich eine Schale, und tatsächlich befindet sich dort das Becken, wir Menschen haben dort also auch körperlich eine Schale.

-Stell Dich locker hin, Beine hüftbreit
-Schüttle Deinen Körper im stehen bis Du spürst das Dein Körper vital ist, vielleicht kribbelt es im Körper.
-Komme zur Ruhe und lass Deinen Körper still werden. Spüre dem Kribbeln der Schüttelenergie noch einen Moment lang nach.
-Nimm Deine Mitte, Deine Schale, Dein Becken wahr. Konzentriere dich darauf.
-Leg je eine Hand vorne und eine Hand hinten auf Deinen Körper auf der Höhe des unteren Dantian, unterhalb des Bauchnabels.
-Atme in diese Schale, in dieses Feld der Energie, in Dein Becken, lass Dir Zeit, mindestens 5 Minuten
-Spüre wie Dein Bewusstsein Deinem Atem folgt und langsamer dann auch die Energie
-Achte auf Deine Empfindungen in Deiner Mitte, Wärme? Kribeln? Ruhe? Stärke? …

Wenn Du diese Übung öfter machst, versuche immer mehr und mehr unterscheiden zu lernen, Atem, Bewusstsein und tatsächlich Energie. Das ist ein wichtiger Aspekt dieser Übung, lass es keine reine Visualisierung bleiben, lerne die Energie zu spüren, tatsächlich Energie, nicht nur die Vorstellung davon. Lass Dir Zeit und habe Geduld, es lohnt sich. Für manche Menschen ist es aber auch sehr leicht und geht sehr schnell.

Sinn der Praxis

Unsere körperliche Energie ist kostbar. Die einfache Übung des Sammelns in der Mitte bietet jedem die Möglichkeit seine Energie zu sammeln, und zu wahren. Auch für den Umgang mit negativen Gefühlen, ist es ein reiner Schatz, denn auch z.B. Wut ist kostbare Energie. Nicht jedes Gefühl braucht sofort ein Ventil, in welchem die Energie vielleicht nur sinnlos verpufft. Manches darf ohne Wertung gefühlt und dann die Energie in unserer Mitte gesammelt werden. Dort ruht es sicher, ohne das Gefühle einfach nur verdrängt werden. Wir können die gesammelte Energie gezielt lenken auf jenes was unser Sein wirklich will.

Feld der Mitte - Online Raum

Lust öfter in Deine Mitte zu kommen? Einmal in Monat öffne ich das Feld der Mitte. Es ist ein kostenloser Online Raum welchen ich einmal monatlich über Kmeet (Schweizer Zoom) öffne. Ich leite dann jeweils eine Übung der Mitte, des unteren Dantian an. Durch das praktizieren mit einem Geübten wird eine Übung oft intensiver und gelingt leichter. Wenn Du Interesse hast, melde Dich doch kurz per eMail, mit dem Betreff Feld der Mitte, bei mir und ich sende Dir alle Infos und die nächsten Termine zu: martina@laxnerei.de

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